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Beobachtungen zu Frostschäden (2001/02) und Hinweise zum Rebschnitt nach Frostschäden

Rudolf Fox und Peter Steinbrenner
LVWO Weinsberg


Obwohl die Schäden lokal extrem waren und einzelne ausgesetzte Parzellen oder "untere Randbereiche" kaum Erträge erbrachten, kam es insgesamt gesehen lediglich in Einzelfällen zu späterem Er-tragsausfall. Die ausgesprochenen Strahlungsfröste mit extremer Temperaturschichtung bzw. Bildung von Kaltluftseen sowie Kaltluftschneisen ließen aber die besonders gefährdeten Flächen deutlich werden. Im Vergleich zu den Winterfrösten von 1956 oder 1985 mit dem späten Termin  - Ende Februar  - und der dann weniger hohen, natürlichen Frostresistenz, traten die Tiefsttemperaturen zum Jahreswechsel 2001/2002 auf und fielen somit mit der Phase der höchsten Frostresistenz der Rebe zusammen. Dies könnte mit ein Grund für die vergleichsweise geringen Schäden im Winter 2001/2002 sein, obwohl Tiefsttemperaturen bis  minus 24 °C am unteren Ende der Reblagen auftraten.

Wie aus Abbildung1 hervorgeht, waren im Jahr 2002 vielfach die stammfernen Knospen stärker geschädigt, während die basalen Knospen bei wahrscheinlich vergleichbar besserer Holzreife geringere Austriebsausfälle aufwiesen.

Geringere Frostschäden an stammnahen Knospen
Abbildung 1: Vielfach trieben lediglich die stammnahen Knospen aus



Stammschäden traten selten auf. Die Frostschäden nahmen nahezu mit jedem Höhenmeter aufwärts deutlich ab (siehe Abbildung 2). Dies lässt die Temperaturschichtung, aber auch den Grenzbereich der Temperaturen für das Auftreten von Schäden überhaupt deutlich werden.

Frostschäden nehmen hangabwärts zu
Abbildung 2: Mit zunehmender Höhenlage nahmen die Frostschäden rasch ab

 

Ergebnisse aus Erhebungen

In Abbildung 3 ist der Schädigungsgrad aufgrund der Knospenschnitte (jeweils % total geschädigte Augen) dem späteren Austriebsausfall gegenübergestellt. Beim Vergleich zeigt sich, dass der ermittelte Schädigungsgrad meist höher lag als der später bonitierte Austriebsausfall. Dies bestätigt die Erfahrungen, nachdem die Werte von Knospenschnitten zwar einen wichtigen Anhaltspunkt bieten, aber bei mittlerem Schädigungsgrad meist mit höheren Austriebsquoten gerechnet werden kann.

Winterfrostschäden 2002 - Schädigungsgrad bei Knospenschnitten und Austriebsquote
Abbildung 3: Winterfrostschäden 2002 - Schädigungsgrad bei Knospenschnitten und Austriebsquote


Tauberschwarz, Riesling, Kerner sowie überraschenderweise auch Schwarzriesling haben sich unter den absolut gleichen Bedingungen (gleiche Lage, Tiefsttemperatur minus 23 °C sowie Zeitraum des Auftretens Ende Dezember/Anfang Januar) als besonders frostfest erwiesen.

Blauer Spätburgunder, Klon FR 52 86 sowie Klon We M1 und Trollinger wiesen Schädigungsgrade der Knospen sowie Austriebsausfälle von nahezu 40 % auf, was die geringe bis mittlere Frostfestigkeit dieser Sorten bestätigt.

Lemberger, Portugieser, Silvaner und Müller-Thurgau wiesen zunächst die höheren Schadensquoten auf, der Austriebsausfall bewegte sich jedoch lediglich zwischen rund 20 und 30 %. Diese Sorten wären vor diesem Hintergrund als mittelmäßig frostfest einzustufen. Wenn aus der Praxis andere Erfahrungen vorliegen, so ist dies mit Sicherheit auch auf die jeweilige Lage   so steht z. B. Müller-Thurgau und Portugieser häufig in unteren Lagen, der Lemberger dagegen in besseren, höheren Lagen sowie den jeweiligen Zeitraum des Auftretens der Fröste zurückzuführen. So ist bekannt, dass die europäischen Reben allgemein im Dezember und Januar die Phase des winterlichen Zuckermaximums durchlaufen, rasch auf Kältereize "reagieren" können und somit in dieser Phase ihre höchste Frostfestigkeit besitzen. Vor allem bei frostempfindlichen Sorten geht jedoch die Fähigkeit, auf erneute Kältereize zu "reagieren", gegen Ende Februar zunehmend verloren und es treten dann bei gleich tiefen Temperaturen, wie im Dezember und Januar, deutlich stärkere Frostschäden auf. Bestes Beispiel hierfür sind die enormen Schäden der Fröste gegen Ende der 2. Februardekade des Jahres 1985.

Unter den damaligen Bedingungen mit einer vorhergehenden "Wärmeperiode" kam es z. B. beim Dornfelder praktisch zum Totalausfall (siehe Abbildung 4), während durch den Frost im Dezember 2001/Januar 2002 bei nur geringfügig geringeren Minustemperaturen noch ein Ertrag von über 100 kg/a nach beachtlichem Vorjahresertrag erzielt werden konnte.


Es muss jedoch angemerkt werden, dass aufgrund mangelnder Traubenreife und sehr später Lese  die Holzreife im Jahre 1984 deutlich schlechter war als 2001. Bei Spätburgunder war dies ähnlich (Abbildung 4).

Erträge vor und nach Winterfrösten
Abbildung 4: Erträge vor und nach Winterfrösten


In Abbildung 5 ist der Austriebsausfall nach Winterfrost dem Ertrag der nachfolgenden Vegetationsperiode gegenübergestellt. Anhand der Säulenhöhe wird ersichtlich, dass Tauberschwarz, Spätburgunder Klon We M1 und Müller-Thurgau trotz recht unterschiedlicher Frostschäden die geringsten Erträge erbrachten. Dies zeigt an, dass nicht nur der (Frostschaden) Austriebsausfall für den Ertrag des Folgejahres prägend ist, sondern auch das Fruchtbarkeitspotenzial in Abhängigkeit des Vorjahresertrages.

Ertrag nach Frostschäden und Frostschadenshöhe bei verschiedenen Rebsorten
Abbildung 5: Ertrag nach Frostschäden und Frostschadenshöhe bei verschiedenen Rebsorten


So ist aus Abbildung 6 ersichtlich, dass die Sorte Tauberschwarz im Jahr vor den Winterfrösten extreme Übererträge erbrachte, was nun mit eine Ursache des geringeren Ertrages im Folgejahr sein dürfte.

Vorjahresertrag bei Sorten mit Frostschäden in 2002
Abbildung 6: Vorjahresertrag bei Sorten mit Frostschäden in 2002


Bei allen anderen Sorten (siehe Abbildung 5) "deckt" sich in etwa der Austriebsausfall mit dem späteren, sortentypischen Ertrag. Der sortenspezifisch unterdurchschnittliche Ertrag von Trollinger (120 kg/a) im Jahr vor dem Frost, wirkte sich dagegen positiv auf Holzreife und Frostfestigkeit aus. Dies wird an dem vergleichsweise geringen Austriebsausfall des Jahres 2002, des ansonsten als be-sonders frostempfindlich geltenden Trollingers, ersichtlich.

Auch die hohen Vorjahreserträge von Lemberger, Portugieser, den beiden Spätburgunder-Klonen sowie Müller-Thurgau dürften Auswirkungen auf Frostfestigkeit und Ertrag im Folgejahr gehabt haben. Ausgleichend wirkte sich hier im Gegensatz zu den Jahren 1984/1985 die vergleichbar bessere Holzreife in 2001 aus.

Frostfestigkeit der neuen Weinsberger Sorten

In Abbildung 7 sind die "Schadensquoten" der neuen Weinsberger Sorten im Vergleich zu Standardsorten dargestellt. Anhand der Säulenhöhe können die Sorten Cabernet Cubin, Cabernet Dorio und Cabernet Dorsa als relativ frostfest eingestuft werden. Die übrigen Sorten mit Ausnahme von Palas, der einen höheren Austriebsausfall aufwies sind unter den gegebenen Bedingungen ähnlich einzu-stufen wie Müller-Thurgau. Der bei Palas mittels Knospenschnitten ermittelte hohe Schädigungsgrad dürfte seine Ursache in der starken Pigmentierung (Rot-Braun-Färbung) selbst des Knospeninneren haben, die eine klare Unterscheidung nahezu unmöglich machen.

Frostschäden 2002 - Schädigungsgrad bei Knospenschnitten und Austriebsausfall
Abbildung 7: Frostschäden 2002 - Schädigungsgrad bei Knospenschnitten und Austriebsausfall


Aus Abbildung 8 gehen Austriebsausfall und Ertrag der neuen Sorten im Jahr nach den Frostschäden hervor. Mit Erträgen von 80 bis maximal 130 kg/a liegen diese nach zum Teil sehr hohen Vorjahreserträgen insbesondere bei Acolon und Cabernet Dorio nahezu auf idealem Niveau. Die Vergleichssorte Müller-Thurgau erbrachte ca. 90 kg/a, während bei Riesling mit 130 kg/a in etwa ein "Normalertrag" erzielt wurde.
Wenn auch anhand dieser Daten die Sorte Acolon als ähnlich frostfest wie Müller-Thurgau einzustufen wäre, so ist dennoch nach vorliegenden weiteren Erfahrungen mit deutlich höherer Frostfestigkeit, ähnlich wie die von Cabernet Dorio und Cabernet Dorsa, zu rechnen.

Ertrag nach Frostschäden und Frostschadenshöhe bei verschiedenen Rebsorten
Abbildung 8: Ertrag nach Frostschäden und Frostschadenshöhe bei verschiedenen Rebsorten


Vergleich der Schäden von 2001/2002 mit dem Frostwinter 1985

Der Dornfelder sticht im Ertrag nach oben hin heraus (Abbildung 8). Dies unterstreicht die Erfahrun-gen, insbesondere auch aus den linksrheinischen Weinbaugebieten, nach denen der Dornfelder nach guter Holzreife mit  "diesem Frosttermin gut zurecht kam" und im Gegensatz zu 1985 in 2002 beachtliche Erträge erzielt werden konnten. Es kann daraus gefolgert werden, dass diese Sorte in der Phase des winterlichen Zuckermaximums und damit der höchsten relativen Frostresistenz ähnlich frosthart ist, wie andere frostfeste Sorten. Umgekehrt scheint die Frostfestigkeit bei dieser Sorte gegen Ende Februar rascher zurückzugehen hohe Schadensquote nach Frost im Februar 1985 sowie sehr geringe Erträge wie z. B. bei dem an unsere durchschnittlichen Klimaverhältnisse besonders gut angepassten Riesling, der selbst 1985 vielfach noch "ordentliche" Erträge erbrachte. Auch der Müller-Thurgau "kam mit der Frostperiode Dez./Jan. 2001/2002 bei zuvor meist guter Holzreife relativ gut zurecht" und wies häufig noch weitgehend intakte Beiaugen auf.


In Abbildung 9 ist die Zunahme des Schädigungsgrades von der ersten Frostperiode im Januar 1985 zur zweiten Frostperiode gegen Ende der 2. Februardekade dargestellt. Bei den als weniger frostfest bekannten Sorten nimmt dabei die Schadensquote vom ersten zum zweiten Termin besonders stark zu. Als Ursache hierfür ist die bekannt rasche Abnahme der Fähigkeit dieser Sorten in dieser späteren Phase, auf einen Kältereiz zu reagieren, anzuführen. Der an unsere Klimabedingungen angepasste Riesling ist dagegen auch in dieser Phase relativ frostfest und wies deshalb trotz der extremen Frostlage sowie der relativ gesehen ebenfalls starken Frostschadenszunahme, lediglich einen Frostschaden von 70 % auf.

Schädigungsgrad nach 2 Frostperioden im Jahr 1985
Abbildung 9: Schädigungsgrad nach 2 Frostperioden im Jahr 1985

Lemberger und Kerner sowie überraschenderweise auch Schwarzriesling wiesen nach der 2. Frostperiode nur unbedeutend höhere Schadensquoten auf.
Nachdem die Sorte Schwarzriesling sowohl 1985 als auch 2002 geringere Schäden aufwies als die verschiedenen Spätburgunder Klone, kann diese Sorte als frostfester eingestuft werden. Die locker-beerigen Spätburgunderklone, wie z. B. der We M1, scheinen dagegen etwas frostempfindlicher als die übrigen Spätburgunderklone zu sein.
Der Dornfelder im Jahr 1985  leider nur nach der 1. Frostperiode im Januar untersucht wies bei immerhin minus 25 °C lediglich eine Schadensquote von ca. 50 % auf und lag etwa gleich auf mit den Burgunderarten oder dem Silvaner. Dies war, wie vorher angeführt, auch 2002 so (gleiche Resistenzphase). Die nachfolgend im Jahr 1985 extrem geringen Erträge bei Dornfelder (Abbildung 4) lassen jedoch vermuten, dass durch die 2. Frostperiode ein ähnlich hoher Schadenszuwachs wie bei Trollinger und Müller-Thurgau entstand (siehe hierzu auch Abbildung 9).

Folgerungen für die Praxis

Trotz Klimawechsel muss auch weiterhin mit Winterfrostschäden gerechnet werden. Gerade der Winterfrost von 2001/2002 hat die Grenzen des Rebgeländes oder auch ausgesprochene Kaltluftlöcher "sichtbar" gemacht. Mit der Sortenwahl ist nur eine begrenzte Möglichkeit gegeben, Schäden vorzubeugen. In besonders betroffenen Anlagen/Teilbereichen ist gegebenenfalls gezielt auf Stammersatz hinzuarbeiten. Wo dies im vergangenen Jahr noch nicht geschehen ist, ist zumindest bei schwachem Austrieb aus dem Stammende und stärkerem aus dem Veredlungskopfbereich unbedingt dort etwas stehen zu lassen. Wenn, wie 2002 teils geschehen, trotz weitgehender Schädigung von ein- und mehrjährigem Holz, die lediglich aus dem Veredlungskopf austreibenden Wasserschosse frühzeitig ausgebrochen werden ohne abzuwarten ob "oben noch etwas kommt", ist dies für die Stöcke natürlich ein "Rückschlag". In solchen Flächen oder Teilbereichen bietet sich zur besseren Beurteilung ein späterer Ausbrechtermin an.
Wie uns die Erfahrungen aus den Jahren 1985 und 1987 lehrten, ist dort, wo teilgeschädigte Stämme vorliegen, langfristig die Gefahr von Eutypiose oder Esca, aber auch das Auftreten von ungleichem Holzbohrer recht groß. Auch dies gebietet möglichst raschen Stammersatz. Wer hier nicht konsequent vorgeht, muss über Jahre hinweg mit anhaltendem Ausfall von Stämmen und notwendigem Neuaufbau mittels Wasserschossen und all den Nachteilen, die dies mit sich bringt, rechnen.

In Junganlagen sowie Anlagen bis etwa zum 5. Standjahr ist im Zweifel immer zugunsten eines neuen Stammes zu entscheiden, insbesondere dann, wenn sich maukeähnliche Wucherungen in Bodennähe andeuten. Lagen Knospenschäden von über ca. 60 % vor, muss zumindest auch von partiellen Stammschäden (Boden-Luftzone) ausgegangen werden. Wo solche Schäden zu vermuten sind, soll-ten einige Stöcke durch scheibchenweises absägen der Stämme untersucht werden. Stärkere Bräu-nungen sind dabei relativ leicht zu erkennen und treten gerne im Übergangsbereich Boden- bzw. Schneegrenze zu Luft auf. Wenn trotzdem  im Vorjahr am Stammende ausreichend starke Triebe entwickelt wurden, ist dies keine dauerhafte Garantie für gesunde Stämme und deshalb Ersatz sinnvoll. Längeres "Parallelfahren" eines alten und neuen Stammes, sollte schon aus arbeitswirtschaftlichen Gründen vermieden werden.
Hoffnungen auf geringere Schäden bei Anwendung von Rebschutzrohren in Junganlagen haben sich nicht bestätigt. Ähnliche Erfahrungen liegen bereits aus Nordamerika vor. Dort waren teilweise sogar stärkere Frostschäden bei Anwendung von Rebschutzrohren zu verzeichnen. Zumindest in ausgesetzten Frostlagen scheint es deshalb ratsam die Junganlagen auch bei Anwendung von Rebschutzrohren anzuhäufeln.

In weitgehend geschädigten Anlagen mit Austrieb lediglich im Bereich der Veredlungsstelle waren in der Praxis im vergangenen Jahr teils erhebliche Schäden durch Herbizidanwendung nach dem Austrieb zu beobachten. Dass solch geschädigte Triebe nicht unbedingt geeignetes Holz für einen Neuaufbau des Stammes darstellen, versteht sich von selbst. Liegen extreme Frostschäden vor, so kann die Ausbringung von Vorauflaufherbiziden mit Dauerwirkung, bereits vor dem Rebaustrieb, deshalb durchaus sinnvoll sein.

Zusammenfassung

Der Schädigungsgrad durch die Winterfröste hängt neben dem Zeitraum des Auftretens bzw. den vorangegangenen Temperaturen und der entsprechenden Resistenzphase der Reben selbst, natur-gemäß jedoch auch vom Vorjahresertrag und der Holzreife ab. Nachdem jeweils andere Bedingungen vorliegen, ist kaum mit der Wiederholung gleicher Schadensquoten zu rechnen. Ganz generell haben sich auch im Jahr 2001/2002 die Erfahrungen der vorangegangenen Jahre bestätigt, und frostfeste Sorten haben diese Tiefsttemperaturen besser überstanden als bekanntermaßen frostempfindliche, wobei festzuhalten ist, dass durch das Auftreten zum Jahreswechsel generell geringere Schadensquoten und Ertragsausfälle als im Jahr 1985 mit dem späten Frostschadenstermin zustande kamen.
Die ruten- und stockweißen großen Unterschiede im Schadensgrad weisen auf unterschiedliche Holzreife hin und machen deutlich, dass bei mittleren Schadensquoten mittels Reserveruten weitgehend ausgeglichen werden kann. Geschnittene Reben wiesen wiederum stärkere Schäden auf. Dies sollte Anlass sein in gefährdeten Flächen/Sorten möglichst spät zu schneiden. Nachdem in jüngeren Anlagen häufiger als erwartet auch Stammschäden vorliegen, ist konsequent auf Stammersatz hinzuarbeiten.

Hinweis:Die Ertragsdaten stammen aus dem Referat Rebenzüchtung der LVWO Weinsberg

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