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Zum Problem der "Pseudo-Wiederholungen" bei der Verrechnung von weinbaulichen und kellerwirtschaftlichen Versuchen

Dr. W. K. Kast und G. Feurer
LVWO Weinsberg
E-Mail:
walter.kast@lvwo.bwl.de

 

"Pseudo-Wiederholungen" oder Messwiederholungen sind nicht voneinander unabhängige Mess- oder Zählergebnisse. In einzelnen Fällen wurden "Pseudo-Wiederholungen" bei der Verrechnung von weinbaulichen und kellerwirtschaftlichen Versuchen als echte Wiederholungen verrechnet. Dadurch ergeben sich wesentlich zu geringe Fehlervarianzen und fehlerhafte Tests. Die Ergebnisse werden durch die vorgetäuschte Genauigkeit falsch interpretiert. In mehrjährigen weinbaulichen Versuchen sind die Ergebnisse verschiedener Jahre in den meisten Fällen nicht unabhängig und deshalb ebenfalls als "Pseudo-Wiederholungen" zu werten. Am Beispiel von Versuchen zum Einfluss von Pflanzenschutzmitteln auf das sensorische Bild von Most und Wein wird die Problematik von "Pseudo-Wiederholungen" bezogen auf die jeweilige Versuchshypothese erörtert.

hier können Sie die ausführliche Fassung des Berichtes nachlesen