Service-Navigation

Suchfunktion

Bayerische Akademie Ländlicher Raum e. V.


Die Akademie wurde 1988 gegründet, um den Interessen des ländlichen Raumes ein Sprachrohr zu geben und für die spezifischen Interessen der bayerischen ländlichen Räume einzutreten. Zurzeit zählt sie rund 290 Mitglieder, davon ca. 90 institutionelle Förderer. Diese sind neben Wissenschaftlern, Politikern aus Land und Gemeinden, leitenden Beamten der Staatsverwaltung, Praktikern wie Architekten, Ingenieure und Juristen auch Gemeinden, Landkreise, berufsständische Organisationen und Verbände.

Als gemeinnütziger Verein wird sie von einem fünfköpfigen Präsidium geleitet, das durch ein wissenschaftliches Kuratorium unter-stützt wird, dessen Aufgabe es ist, längerfristige Trends aufzuspüren und Brücken zwischen Wissenschaft und Praxis zu bilden.

Die Akademie eruiert neue Erkenntnisse und Lösungsansätze für die ländlichen Räume und will durch eine auf Nachhaltigkeit aus-gerichtete Entwicklung die Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen in den ländlich strukturierten Gebieten verbessern. Sie trägt insbesondere zur Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik auf allen Ebenen bei sowie zum Erfahrungs- und Informationsaustausch von Verbänden, Institutionen und Behörden und Fachleuten, die Forschung und Planung im ländlichen Raum betreiben. Sie fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs, der sich mit den Herausforderungen der ländlichen Räume auseinander-setzt, vermittelt wissenschaftliche Erkenntnisse und informiert die Öffentlichkeit, z. B. durch Tagungen, Berichte und Dokumentationen.

In öffentlichen Tagungen und internen Workshops, die teils allein, teils in Zusammenarbeit mit renommierten anderen Institutionen durchgeführt werden, setzt sich die Akademie mit aktuellen Herausforderungen und langfristigen Entwicklungen auseinander, etwa in der integrierten ländlichen Entwicklung, Landentwicklung und Dorferneuerung, in Fragen der Landschaft und Landnutzung, in Bereichen wie Energie und Klima, Siedlungs- und Verkehrsentwicklung, Daseinsvorsorge und Schaffung neuer Arbeitsplätze. Auch die Verankerung der Anforderungen von Nachhaltigkeit und Resilienz in Politik und Gesellschaft sind ihr ein Anliegen.

Fußleiste