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Eier

Marktlage Eier


Nachdem Anfang Juni in Belgien mit den ersten Nachweisen der Fipronil-Skandal ins Rollen kam, wirkte sich das ab Anfang August schlagartig auf den deutschen Eiermarkt aus, wobei im August die Nachfrage durch die Ferien und das heiße Sommerwetter ohnehin eher zurückhaltend ist. Mittlerweile hat sich die Lage wieder beruhigt, zumal in den letzten Tagen die Nachfrage aufgrund der kühleren Witterung und des Ferienendes wieder anzog, der LEH orderte mehr Ware. Auch die Industrie erhöhte ihre Zukäufe im Hinblick auf die Vorweihnachtszeit.



Das Angebot an Eiern wurde vom Markt ohne Verzögerung aufgenommen. Von der knappen Versorgung aus den Niederlanden profitierten die regionalen Anbieter. Deren Ware wird derzeit durch den Verbraucher bevorzugt. Das hiesige Angebot konnte mitunter die Nachfrage danach nicht ausreichend decken.



Die Preise für deutsche Eier an den Packstellen entwickelten sich entsprechend positiv, der Preisabstand zu niederländischer Ware vergrößerte sich.

Die Verbraucher im Land mussten für Eier aus Boden-haltung (Größe L) im August 1,42 €/10 Stück bezahlen (+4,7 % gg. Juli). Eier aus Freilandhaltung (Größe L) wurden für 2,08 €/10 Stück abgegeben (-2,4 %). Eier aus ökologischer Erzeugung blieben mit 3,08 €/10 Stück (‑0,3 %) praktisch unverändert.

31.09.2017

Eiernotierung Südwest

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